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Warum ist die kleingärtnerische Nutzung so bedeutsam? 

Presse 

Freie Gärten

 

Nächste Termine: 

26.04.2017 06:30-13:30 Uhr Grüngutabfuhr

29.04.2017, 10:00 Uhr Ökologievortrag

Mitte April wird das Wasser aufgedreht

09.05.2017, 18:00 Uhr Vorstandsitzung

13.05.2017, 09:00 Uhr Arbeitseinsatz

13.05., 12:00 - 16:00 Pflanzentauschbörse

 

 

 

 

Kontakt:

vorstand@kleingartenverein-sternplatz.de

 

zuletzt aktualisiert:

02.04.2017

 

02.04.2017

Ratgeber des LSK April 2017

 

Ohne Saat keine Ernte  

Besonders der Verzehr von Gemüse tut unserer Gesundheit gut: Vitamine stärken unser Abwehrsystem, Mineralstoffe sorgen für starke Knochen und ein gesundes Herz, sekundäre Pflanzenstoffe senken Blutdruck, Cholesterinspiegel und Krebsrisiko, und die Ballaststoffe sorgen für ein stabiles Immunsystem und eine gute Verdauung!
Wirklich frisch und unbehandelt bekommen wir das gesunde Gemüse nur aus unserem Garten. Daher ist es klug, soviel wie möglich davon anzubauen. Jetzt werden die Gemüsebeete vorbereitet. Mit dem Gartenrechen ebnen wir die Beete ein, sodass eine glatte und feinkrümelige Oberflächenstruktur entsteht. Dabei kann Kompost oder organischer Dünger (zum Beispiel Hornmehl) gleich mit eingearbeitet werden. Bis zur Aussaat der ersten Kulturen lassen wir den Boden noch einige Tage ruhen.
Unter Beachtung der Fruchtfolge können dann schon robuste Sorten von u.a. Wurzelpetersilie, Erbsen, Zuckerschoten, Radieschen, Rettich, Chicorée, Möhren, Schwarzwurzel und Pastinaken gesät werden. Entsprechend der Wetterlage kann die Saat zum Frostschutz mit Fließ bedeckt werden. Dasselbe gilt nach dem Legen von Frühkartoffeln. In die Gemüsebeete können ebenfalls Sommerblumen (Ringelblumen, Tagetes, Sonnenblumen, Goldmohn, Jungfer im Grünen) gesät werden, das gibt eine tolle Optik und tut dem Boden gut. Nach der ersten großen Aussaat sollten Sie auf Schneckenjagd gehen!
Als letzte Sommergemüse kommen in diesem Monat auf der warmen Fensterbank Gurken, Zucchini und Kürbisse zur Aussaat. Da wir im Kleingarten nur wenige Pflanzen brauchen, empfehle ich nur ein Samenkorn in ein größeres Aussaatgefäß zu stecken. Das erspart das Pikieren und Umtopfen. Mitte/Ende Mai können wir die Pflanzen direkt aus dem Saatgefäß ins Freiland setzen. Bis dahin bleiben sie an einem lichtreichen Platz bei ca. 20 °C. 

Unter den kleinen und jungen Obstbäumen werden jetzt die Baumscheiben vom Unkraut befreit. Bei zu schwachem Wuchs kann dabei organischer Volldünger oder Kompost eingearbeitet werden, mit anschließender Mulchabdeckung. Die Baumscheibe sollte im Durchmesser etwas breiter als die Krone sein. Der Dünger braucht nur am Rand der Baumscheibe eingebracht werden, da sich hier die aufnahmefähigen Wurzeln befinden.
Gegen den Aufmarsch von Ameisen sollten nun noch einmal die Leimringe am Stamm kontrolliert und erneuert werden. So haben es später die Nützlinge leichter bei der "Blattlausjagd".
Wenn die Forsythie blüht, ist es Zeit, die Rosen abzuhäufeln und zu schneiden. Nach der Blüte wird die Forsythie wie andere frühblühende Ziersträucher auch selbst geschnitten. Dabei das älteste Holz direkt an der Basis entfernen oder auf Jungtriebe ableiten. So können sich die Ziergehölze ständig verjüngen.
Bei Tulpen und Narzissen schneiden wir die trockenen Blüten ab. Dadurch sparen die Zwiebeln Kraft, da keine Samen ausgebildet werden. Umso kräftiger sind die Pflanzen im nächsten Frühjahr.
Wenn Sie noch Rasen haben, so ist dieser jetzt zu pflegen: ausharken, nachsäen und düngen. Oder den Rasen raus und eine Wildblumen- und Kräuterwiese einsäen. Im Handel gibt es dafür tolle Saatgutmischungen, zum Beispiel von Neudorff.

 

Jörg Krüger, Landesgartenfachberater
Gartenfreund April 2017

 

Aus der Zeitschrift des LSK Gartenfreund "Sachsen aktuell" - Ausgabe Februar 2017

Unterschiede zwischen Klein- und Erholungsgärten

Acht Gartenfreunde vom Verband der Gartenfreunde Riesa und vom Territorialverband „Sächsische Schweiz“ der Gartenfreunde trafen sich am 23. November 2016 in Riesa, um darüber zu diskutieren, was unsere Kleingärten von Wochenend- und Erholungsgrundstücken unterscheidet. Die anwesenden Gartenfreunde aus Riesaer Vereinen kämpfen vor allem damit, dass immer wieder einzelne Pächter den Vorständen das Leben schwer machen, weil sie den Pachtgegenstand nicht vertragsgemäß nutzen wollen – sprich: die Gartenfreunde wollen kein Obst und Gemüse anbauen und wollen die Gärten auch ansonsten eher als Wochenend- und Erholungsgrundstück nutzen. 
Ja, es gibt immer wieder Kleingärtner, welche gegen das Bundeskleingartengesetz wettern, dass dieses nicht mehr zeitgemäß wäre und modernisiert werden müsste. Es wird behauptet, die meisten Leute würden kein Obst und kein Gemüse mehr anbauen wollen, weil es ja genügend preiswertes Obst und Gemüse im Supermarkt zu kaufen gibt, was sich jeder leisten könne. Die Leute hätten gar keine Zeit mehr, wird weiter argumentiert, Beete zu bewirtschaften, und die ganzen Regeln wären sowieso viel zu überspannt. Warum kann man nur eine 24 m² große Laube haben und warum ist ein Pool verboten und warum kann man nicht alle Bäume pflanzen, die man gern möchte? 
Stellen wir uns einmal vor, dass die Mitglieder eines Anglervereines meinen, dass es nicht mehr zeitgemäß wäre, zu angeln. Schließlich kann man Fisch in Hülle und Fülle im Handel kaufen. Na, und die viele Zeit, die beim Angeln benötigt wird oder die lästigen Arbeitseinsätze am Pachtgewässer, dafür hätte auch keiner heutzutage noch Zeit und die strengen Regeln, die beim Angeln gelten, könnten ruhig mal gelockert werden. Warum die staatliche Prüfung zum Erwerb eines Fischereischeins absolvieren und vorher einen zeitaufwendigen und kostenintensiven Schulungskurs besuchen oder Schonzeiten, Mindestmaße und Fangbegrenzungen bei bestimmten Fischarten einhalten – da kommt doch keiner mehr in den Anglerverein?! Jedes Mitglied eines Anglervereines, welches seinen Verein mit derartigen Argumenten konfrontieren würde, bekommt eine klare Antwort: „Dann tritt doch aus dem Verein aus, dich zwingt keiner, bei uns mitzumachen. Du hast von Anfang an gewusst, was in unserer Satzung steht und welche Ziele wir haben!“ 
Wir Kleingärtner hingegen lassen uns allzu oft auf Diskussionen mit Mitgliedern ein, welche aus einem Kleingarten einen Wochenend- und Erholungsgarten machen wollen.   …

 

WWF-Tipps für den Garten

 

13.01.2017

Regenwürmer

Ein lebendiger, gesunder Boden ist die Grundlage aller Landökosysteme. Rund ein Drittel der Landfläche ist landwirtschaftlich genutzter Boden, von dessen weltweit bedrohter Fruchtbarkeit die Menschheit lebt. Die natürliche Bodenfruchtbarkeit wird vom Mikrokosmos des Bodenlebens geschaffen, welchem mehr Arten angehören als auf der Erdoberfläche leben.

In den meisten heutigen Landbausystemen ist zu wenig der Wurm drin: denn zu viel und zu schwerer Maschineneinsatz, zu wenig Pflanzenrückstände als Regenwurmfutter und zu viele schädigende Stoffe schädigen unsere Bodengestalter. Eine Folge ist die verminderte Wasseraufnahme der Böden mangels Wurmröhren. Zunehmende Überschwemmungen auch nach normalem Starkregen, wobei die Gewässer, braun von abgeschwemmtem Boden, schlammig über ihre Ufer treten, sind deutliche Anzeichen dafür.

Im „Regenwurm-Manifest“ erfahren Sie, warum das würmische Leben für die Böden und für uns so wichtig ist und welche Folgen eine Wurmarmut für die Landwirtschaft und den Wasserhaushalt hat.

Quelle: WWF

 

31.10.2016

Das folgende Bild ist aus "DIE WILDBIENE" Info-Blatt der Deutschen Wildtier Stiftung Nr. 01/16 21.10.2016

 

 

23.03.2016

Bienenfreundlicher Garten

Bienen, Hummeln und Co. sind unersetzlich. Als Blütenbestäuber sorgen sie für eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt. Doch ihr Lebensraum ist bedroht. Helft mit, mehr Nahrungsangebote für Blütengäste zu schaffen. Hier ein paar Tipps.

 

21.02.2016

Glyphosat im Kleingarten? - Nein, danke!

Das weltweit meistverkaufte Herbizid Glyphosat steht kurz vor der Neuzulassung in der EU. Für Hersteller und Agrarindustrie geht es um ein Milliardengeschäft.
Glyphosat muss in der EU neu bewertet werden, damit es für weitere zehn Jahre zugelassen werden kann - oder eben nicht. Die EU-Kommission soll darüber bis Mitte 2016 entscheiden, es ist ein Aufschub der Entscheidung um ein weiteres halbes Jahr. Eine maßgebliche Rolle spielt dabei das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Es soll die Verbraucher vor Gesundheitsschäden schützen und prüft die Sicherheit von
Glyphosat für die gesamte Europäische Union. Nun muss die Behörde jedoch einräumen, dass sie Hinweise auf deutlich erhöhte Krebsraten in einer ganzen Reihe von Tierstudien übersehen hat. Der Streit um das Herbizid spitzt sich weiter zu, es geht darum, ob der Wirkstoff „als wahrscheinlich krebserregend' gilt oder nicht.
Glyphosathaltige Unkrautvernichter (z. B. Roundup) sind Breitbandherbizide, also Unkrautvernichtungsmittel, die für fast alle Pflanzenarten toxisch sind. 1971 ließ Monsanto Glyphosat als Herbizid patentieren. Seit dem Ablauf des Patentschutzes mischen zahlreiche Unternehmen mit. Die Hälfte des Angebots stammt heute aus China.
Glyphosat-Präparate werden auch für den Haus- und Kleingarten vermarktet. Macht das Kleingärtner deshalb zu Hauptakteuren im Glyphosat-Skandal? Nein! Laut einer Erhebung der Universität Göttingen wird auf 39 % der Ackerflächen Deutschlands Glyphosat appliziert. Betroffen sind Winterraps, Hülsenfrüchte, Wintergerste und Sommergetreide. Vor der Aussaat werden die Felder frei von Wildkräutern gespritzt, vor der Ernte beschleunigt Roundup die Reifung der Kulturpflanzen, was natürlich zu Rückständen in Lebensmitteln führt. Nach der Ernte wird das Herbizid auf die Stoppeln gesprüht, um den Unkrautbewuchs vor der Bodenbearbeitung zu unterbinden. Hier liegt die Hauptursache für den Eintrag in die Nahrungsmittelkette des Menschen, hier besteht Handlungsbedarf - nicht in Kleingärten.
Kleingärten ohne Glyphosat
Es gibt keinen Handlungsbedarf in Kleingärten, denn immer mehr Gartenfreunde erkennen den Wert eines ökologisch bewirtschafteten Kleingartens: Sie nehmen einen gewissen Grad an Handarbeit aus Freude am Garten und an der Natur in Kauf. Sie bauen Obst und Gemüse unabhängig von Vermarktungsvorschriften an und verzichten auf Höchsterträge. Deshalb lässt es sich im Kleingarten viel leichter mit Schädlingen und Krankheiten und erst recht mit Bei- oder Wildkräutern leben als anderswo.
Wichtigstes Ziel der meisten Gartenfreunde ist es, gesundes Obst und Gemüse heranzuziehen. Da braucht man keine Breitbandherbizide. Sie werden auch längst nicht mehr verwendet. In vielen Gartenordnungen der Verbände und Vereine ist der Einsatz von Breitbandherbiziden untersagt.
Ein fortschrittlicher Gedanke! Wer trotzdem den ungebrochenen Absatz von Roundup und Co. kritisiert, schaue sich bei den Hausgärtnern um. Unkrautfrei gesprühte Wege und Garageneinfahrten (übrigens Nichtkulturland, auf dem die Anwendung gar nicht zu gelassen ist) bedürfen keiner weiteren Erläuterung. Erlaubt sei zudem die Frage: Warum sollte ein Kleingärtner seine Stauden- und Gemüsebeete überhaupt mit einem Totalherbizid behandeln?
Egal, wie die EU-Kommission im Glyphosat-Streit entscheidet: Glyphosathaltige Breitbandherbizide haben in Kleingärten nichts zu suchen. Einen Kleingarten zu bewirtschaften heißt, Verantwortung zu übernehmen für die Umwelt, für Mitmenschen, für Pflanzen und Tiere. Ein moderner Kleingarten wird ökologisch bewirtschaftet-auch hier setzen die Gartenfreunde längst Trends.


Thomas Wagner Bundesverband Deutscher Gartenfreunde; www.kleingarten-bund.de   
Gartenfreund Januar 2016

 

07.10.2015 

Strom- und Wasserzähler im Garten – bitte geeicht! 

Angesichts der Strom- und Wasserkosten reibt sich so mancher Gartenfreund alljährlich verwundert die Augen: So viel soll ich verbraucht haben? Hinzu kommen „Differenzen“, die zwischen Hauptzähler und Summe der Unterzählern klaffen. Diese Differenzen werden in der Regel zu gleichen Teilen auf alle Gartenbesitzer verteilt, wobei diese Anteile teils größer sind als der gemessene individuelle Verbrauch. Die Ursachen können vielfältig sein: Überalterte Leitungen lassen unbemerkt größere Mengen Wasser versickern. Elektroleitungen sind im Gartenverein oft recht lang, haben geringe Querschnitte oder korrodierte Klemmstellen. Die Folge ist unweigerlich ein erheblicher Spannungsabfall und damit Energieverlust. Die Elektroverteilung in so mancher Gartenlaube entspricht nicht den aktuellen Sicherheitsanforderungen und kann zusätzlich als  „Einladung zum Stromdiebstahl“ verstanden werden. Nicht zu unterschätzen ist der Eigenverbrauch der Elektro-Unterzähler: Pro Jahr können das je nach Fabrikat bei einem Wechselstromzähler 10 bis 20 kWh sein (bei Uralt-Modellen auch deutlich mehr!), die der Zähler selbst nicht messen kann – sehr wohl aber der Hauptzähler. Bei 100 Unterzählern entstehen so ohne Weiteres 2.000 kWh „Differenz“. 

Neben diesen teils unvermeidbaren physikalischen Gegebenheiten bzw. teils nur aufwändig zu behebenden Mängeln ist die Messgenauigkeit der Zähler in der Gärten selbst ein wesentlicher Teil des Problems. Nach 30 Jahren ohne Wartung und Prüfung darf man von Strom- oder Wasserzählern kein korrektes Messergebnis mehr erwarten.

Elektrozähler sind in einer unbeheizten Gartenlaube erheblichen Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt, die im Gerät zu Betauung und nachfolgender Korrosion führen. Die Messgenauigkeit leidet darunter, insbesondere bei geringer Leistungsentnahme läuft der Zähler eventuell gar nicht mehr an. 

In Wasserzählern bilden sich unvermeidlich Ablagerungen von Kalk und Rost. Davon werden die inneren Strömungskanäle verengt, das Wasser strömt in der Folge mit höherer Geschwindigkeit auf das Laufrad – es wird ein Mehrverbrauch angezeigt. Ablagerungen und Fremdkörper können jedoch auch zur Schwergängigkeit oder Blockierung des Laufrades führen – in diesen Fällen wird ein Minderverbrauch angezeigt. Besonders nachteilig wirkt sich die Winterpause aus: Im Frühjahr sollte generell überprüft werden, dass der Zähler wirklich anläuft. Der wohlgemeinte Ausbau der Zählers im Herbst führt übrigens zum Austrocknen und lässt Ablagerungen aushärten, womit sich die messtechnischen Eigenschaften weiter verschlechtern. 

Was offenbar vielen Gartenbesitzern und einigen Vereinsvorständen nicht bewusst ist: Im geschäftlichen Verkehr besteht für Strom- und Wasserzähler Eichpflicht. Die Verwendung ungeeichter Messgeräte ist ordnungswidrig und mit Bußgeld bedroht. 

Der Gesetzgeber unterscheidet im Eichgesetz nicht zwischen „Hauptzähler“ und „Unterzähler“. Es spielt keine Rolle, ob der Lieferant der Elektroenergie oder des Wassers ein öffentliches Versorgungsunternehmen ist oder ob der Verein intern weiterverteilt. 

Fazit: Sobald der mit einem Messgerät bzw. Zähler ermittelte Verbrauch von Elektrizität oder Wasser Grundlage für eine verbrauchsabhängige Abrechnung ist oder in sonstiger Weise Einfluss auf die Höhe des vom Gartenbesitzer zu entrichtenden Entgelts hat, besteht Eichpflicht. 

Dies dient dem Schutz des Verbrauchers, der die Richtigkeit der Messergebnisse in der Regel nicht beurteilen kann und der deshalb nur einem von einer unabhängigen Stelle geeichten Messgerät vertrauen kann. Die Mitglieder können übrigens nicht ihren Verein zum „eichrechtsfreien Staat im Staat“ erklären, indem sie sich unter Umgehung der Eichpflicht auf die Abrechnung mittels ungeeichter Zähler „einigen“. 

Eichung in Fakten: 

1. Strom- und Wasserzähler müssen ein Zulassungszeichen tragen, damit sie geeicht werden können. 

2. Eichgültigkeit (immer ab Herstelljahr bzw. Jahr der letzten Eichung und unabhängig davon, ob der Zähler ganzjährig verwendet wird) 

 Elektroenergiezähler (mechanische Induktionszähler): 16 Jahre 

 Elektroenergiezähler (elektronische Zähler): 8 Jahre 

 Wasserzähler für Kaltwasser: 6 Jahre 

Bei Neukauf: Vorsicht vor Ladenhütern, bei denen ein Teil der Eichgültigkeit bereits abgelaufen ist! 

3. Nacheichung 

In staatlich anerkannten Prüfstellen, nicht in den Eichämtern. 

Bei Wasserzählern muss das Messwerk in der Regel vom Hersteller komplett ausgetauscht werden, damit die Eichfehlergrenzen eingehalten werden. Neuanschaffung ist dabei in der Regel wirtschaftlicher. 

4. Eichkosten 

 Einphasenwechselstromzähler: 11 €, ab 20 Stück 7 €, ab 100 Stück 5,90 € 

 Wasserzähler für Kaltwasser: 14,30 €, ab 10 Stück 8,30 €, ab 100 Stück 6,40 € 

Bei Neukauf ist ein geeichter Zähler zwangsläufig teurer als ein nicht geeichter. Die Mehrkosten liegen jedoch erfahrungsgemäß unter einem Euro pro Jahr der Eichgültigkeit. 

Das ist es mir wert. Wo sonst kann ich mir für so wenig Geld so viel Ärger vom Hals schaffen?! 

 

Karsten Riedel  Leiter des Eichamtes Leipzig 

Weiterführende Informationen: http://www.eichamt.sachsen.de/

(Rechtsgrundlagen, Eichämter, staatlich anerkannte Prüfstellen)

 

23.07.2015

Bienenschutz ...

„… natürlich auch für Wildbienen!“

Nur wenige Tierarten, erst recht nicht unter den Insekten, haben ein so positives Image wie die Honigbiene. Die fleißige Bienenarbeiterin, die unermüdlich selbstlos den so schmackhaften, süßen Honig produziert und dabei die Obstbäume bestäubt.

Geprägt durch Geschichten rund um die Biene Maja sind Generationen von Kindern mit diesem Bild aufgewachsen. Selbst die Möglichkeit eines schmerzhaften Bienenstichs, bei Wespen und Hornissen Ursache häufig panischer Reaktionen und umgehender Nestvernichtungen, wird den Honigbienen nachgesehen, ja sogar noch medizinisch-therapeutisch genutzt. .... Einen interessanten Artikel gibt es hier:

 

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