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Warum ist die kleingärtnerische Nutzung so bedeutsam?

Freie Gärten

Sommerfest 2020
verlegt auf den
23.07.-25.07.2021

 

Nächste Termine: 

Der Vorstand ist der Meinung, unsere Mitglieder-versammlung auf unbestimmte Zeit zu verschieben!

 

- 11.07., 09:00 Uhr Arbeitseinsatz (begrenzte Teilnehmerzahl - bitte rechtzeitig am schwarzen Brett an der Werkstatt anmelden)

- 14.07., 18:00 Uhr Vorstandsitzung

- 11.08., 18:00 Uhr Vorstandsitzung

 

- bitte beachtet, dass zur Zeit keine Sprechstunden des Vorstandes stattfinden. Bei Fragen ruft oder sprecht uns an oder schickt eine E-Mail.

Kontakt:

vorstand@kleingartenverein-sternplatz.de

Tel.: 01577 5952642 (bitte auf Anrufbeantworter sprechen)

- Für Bestellungen im Vereinsheim wählt bitte die 
     0176 56835421

zuletzt aktualisiert:

07.07.2020

07.07.2020

LSK - Schaukasten Juli 2020 

Unser schönster Lohn — frisches Obst und Gemüse

Jetzt im Juli ist weiterhin Erntezeit. Bei den Gurken müssen Sie die grünen, eigentlich unreifen Früchte ernten, sonst werden sie gelb. Nur wenn Sie ständig die Gurken ernten, produziert die Gurkenpflanze auch neue Früchte. Achten Sie beim Gießen darauf, dass Sie die Blätter möglichst nicht benetzen - am besten in den Morgenstunden gießen.

Es ist auch jetzt ganz besonders auf den Pflanzenschutz zu achten. Außer auf die Schnecken haben wir auch auf die zweite Generation der Kohlweißlinge und auf den Apfelwickler zu achten. Gegen den Apfelwickler (jetzt ist dessen Hauptflugzeit!) werden Wellpapp-Gürtel um die Stämme gebunden.
Bei Pflaumenbäumen ist jetzt auf die zweite Generation des Pflaumenwicklers zu achten. Vom Baum gefallene Früchte sollten Sie aufsammeln und vernichten - nicht kompostieren. Die Früchte sind meist mit Maden befallen, die sich im Boden verpuppen. Achten Sie auch hier auf die typischen Krankheitsbilder.

Im Juli gibt es oft starke Regenfälle, die den Boden verschlämmen können. Um den Pflanzen „Luft" zu geben und das schnelle Austrocknen zu verhindern, sollten Sie den Boden nach einem Regen flach lockern. Damit bekämpfen Sie auch gleichzeitig den Wildkräuterwuchs.

In den vergangenen Jahren ist die „Weiße Fliege" verstärkt im Freiland an Kohlgewächsen aufgetreten. Da viele Kohlarten jetzt reifen, ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln nicht möglich. Um diesen Schädling dennoch von den Pflanzen fern zu halten, können Sie Gemüseschutznetze über die Pflanzen legen. Achten Sie darauf, dass die Seiten der Netze dicht verschlossen sind.

Jetzt können die nicht gebrauchten, steilen und noch nicht verholzten Triebe in den Obstbäumen gerissen werden. Durch den Riss werden die Augen um den Trieb gleich mit entfernt. Bedenken Sie aber, dass an dieser Stelle kein Trieb mehr kommt. Bevor Sie reißen, machen Sie mit einem Messer einen Schnitt in die Rinde in Rissrichtung in den Ast, damit die Verletzung nicht so groß wird.

Achten Sie bei stark tragenden Obstbäumen darauf, dass die Äste nicht brechen. Pflücken Sie gegebenenfalls aus und stützen Sie schwache Äste. Durch das Auspflücken bekommen Sie qualitativ besseres Obst. Auf Baumscheiben können Sie nun eine Gründüngung ausbringen.

Der Sommer ist eigentlich zur Erholung da, aber im Garten hat man immer auch einige Arbeiten, die einem richtigen Hobbygärtner viel Freude bereiten - besonders die Ernte von frischem Gemüse und Obst. Sollten Sie Fragen oder Probleme im Garten haben, dann wenden Sie sich bitte an Ihren ausgebildeten Gartenfachberater im Verein. Er hilft Ihnen sicher gerne weiter.

Erik Behrens, Gartenfachberater, Zertifizierter Pflanzendoktor
Gartenfreund Juli 2020

 

 

01.03.2020

Kleine Gärten - großes Potenzial!

Kleine Gärten - großes Potential!

Diese Broschüre zeigt auf, welch großes Potenzial in den kleinen Gärten steckt. Sie fasst zusammen, welche Möglichkeiten sich in einer Gartengemeinschaft bieten, verschiedene Projekte umzusetzen und damit nicht nur der Gartengemeinschaft, sondern auch der Gesellschaft und der Natur etwas Gutes zu tun. Sie benennt aber auch Herausforderungen, die bewältigt werden müssen.

 

21.02.2020

Mischkultur und Fruchtfolge: Weckruf für den Boden
Abwechslung im Beet hält Pflanzen gesund und stark

Wenn Pflanzen nicht richtig wachsen wollen, die Blüte ausbleibt, die Ernte mager ausfällt und sich Krankheiten und Schädlinge breitmachen, liegt es häufig an einem müden Boden. Um diesem Phänomen vorzubeugen, setzt der findige Gärtner auf uralte Methoden: Mischkultur und Fruchtfolge.

Auf der Homepage des NABU könnt ihr über die Jahrtausende alte und erprobte Technik nachlesen.

 

05.12.2019

Die Gartenakademie des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie wendet sich mit einem vielfältigen Informations- und Weiterbildungsangebot an Freizeitgärtner und Gartenfachberater. Die Broschüre bietet einen Überblick über alle Angebote der Gartenakademie und nennt Adressen sowie Ansprechpartner für Spezialfragen in ganz Sachsen. 

Die Broschüre könnt ihr hier lesen oder hier herunterladen.

Nicht nur eine Teilnahme an den Fortbildungsangeboten ist interessant - Pillnitz mit seinem Schloss, der Elbe und den Weinbergen ist immer eine Reise wert!

 

07.12.2019

Pflanzenschutzhinweise

In regelmäßigen Abständen erscheint auf der Homepage der Sächsischen Gartenakademie während der Hauptvegetationszeit von März bis September aktuelle Hinweise zum Auftreten von Krankheiten und Schädlingen an Gartenpflanzen.

 

27.11.2019

Im Takt der zehn Jahreszeiten

Gärtnern nach den phänologischen Jahreszeiten

In der Verbandszeitschrift für das Kleingartenwesen -Gartenfreund- wird in der Dezember-Ausgabe ausführlich über dieses Thema berichtet.

Den Artikel könnt ihr hier lesen.

Besser ist es natürlich, wenn ihr die Zeitschrift für nur 12 Euro im Jahr abonniert. Eine kurze Information an den Vorstand reicht aus und ihr habt die wirklich interessante Zeitschrift jeden Monat im Briefkasten.

 

06.06.2019

Was ist kleingärtnerische Nutzung?

(Der Gartenfreund Juni 2019)

 

27.03.2019

Gärtnern in Zeiten des Klimawandels

Welche Kapriolen hält der kommende Sommer wohl für uns bereit? Wird er wieder heiß und trocken wie im letzten Jahr? Oder fällt er vielleicht buchstäblich ins Wasser? Auch in unseren Gärten ist der Klimawandel spürbar. Aber wir können unsere Gärten den neuen Klimabedingungen anpassen.

Der NABU gibt Tipps zu Gärtnern in Zeiten des Klimawandels.

 

21.07.2018

Ich muss (will) meinen Garten aufgeben - was ist zu tun? 

Muss man die Gartennutzung aufgeben, entstehen viele Fragen. Das BKleingG enthält keine Regelungen bei eigener Kündigung, denn diese richtet sich nach den Vereinbarungen im Unterpachtvertrag oder nach den allgemeinen Regelungen des BGB. 

Worauf kommt es bei der eigenen Kündigung an? 

Man muss sich den Unterpachtvertrag genau ansehen, denn es gilt die vereinbarte Kündigungsfrist oder, falls nichts vereinbart ist, § 584 BGB, wonach die Kündigung nur zum Schluss des Pachtjahres mit einer 6Monatsfrist möglich ist. Der neue Unterpachtvertrag fordert, dem Vorstand die Kündigung bis 3. Werktag Juli zum 30.11. d.J. zuzustellen. § 7 BKleingG fordert die Schriftform der Kündigung und deren rechtzeitige (und nachweisbare) Zustellung. 

Empfehlenswert ist, die Kündigungsabsicht vorausschauend mit dem Vorstand zu beraten, insbesondere wegen des weiteren Umgangs mit dem Garten (Weitervergabe möglich oder nicht; Rückgabezustand des Gartens; noch zu tätigende Aufwendungen). 

Man beachte, dass der Garten auch auf die Rückgabe vorbereitet werden muss (Entfernen alter, abgängiger sowie nicht zulässiger Gehölze; ggf. Instandhaltungsarbeiten an der Laube wegen günstigerer Bewertung; nichts ansammeln, was zu entsorgen ist usw.). 

Bei Eigenkündigung entsteht kein Anspruch auf eine Entschädigung. Als Pächter ist man Eigentümer von Bebauung und Bepflanzung und hat ein Wegnahmerecht von sechs Monaten (§§ 581 Abs. 2; 539 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 4 Abs. 1 BKleingG), das in eine Wegnahmepflicht übergeht, wenn sich kein Pachtnachfolger findet, der das Eigentum übernimmt. 

Bei Abgabe des Gartens ist eine Wertermittlung verbindlich, die nicht nur eine Feststellung über einen realen Verkaufspreis an einen Pachtnachfolger beinhaltet, sondern hauptsächlich einer Zustandskontrolle bezüglich der kleingärtnerischen Nutzung und Nutzbarkeit der Parzelle dient. Nicht bewertet werden Anlagen und Anpflanzungen, die den Vorgaben einer kleingärtnerischen Nutzung nach BKleingG und Kleingartenordnung widersprechen. 

Wichtig:  

Die Neuvergabe des Gartens ist ausschließlich Sache des Vorstandes. Hat man einen Nachfolger, entscheidet nur der Vorstand, ob und ggf. mit welchen Auflagen er einen Unterpachtvertrag bekommt. Jeder Gartenfreund ist gut beraten, bei Gartenabgabe diesen Anregungen zu folgen.

 

Dr. Rudolf Trepte

 

28.02.2018

Nachgefragt: Muss ich Pflichtstunden leisten

Dr. Rudolf Trepte veröffentlichte im Gartenfreund der Verbandszeitschrift für das Kleingartenwesen diesen Artikel.

 

Aus der Zeitschrift des LSK Gartenfreund Nr. 10/Oktober 2017

Aus der Zeitschrift des LSK Gartenfreund "Sachsen aktuell" - Ausgabe Februar 2017

Unterschiede zwischen Klein- und Erholungsgärten

Acht Gartenfreunde vom Verband der Gartenfreunde Riesa und vom Territorialverband „Sächsische Schweiz“ der Gartenfreunde trafen sich am 23. November 2016 in Riesa, um darüber zu diskutieren, was unsere Kleingärten von Wochenend- und Erholungsgrundstücken unterscheidet. Die anwesenden Gartenfreunde aus Riesaer Vereinen kämpfen vor allem damit, dass immer wieder einzelne Pächter den Vorständen das Leben schwer machen, weil sie den Pachtgegenstand nicht vertragsgemäß nutzen wollen – sprich: die Gartenfreunde wollen kein Obst und Gemüse anbauen und wollen die Gärten auch ansonsten eher als Wochenend- und Erholungsgrundstück nutzen. 
Ja, es gibt immer wieder Kleingärtner, welche gegen das Bundeskleingartengesetz wettern, dass dieses nicht mehr zeitgemäß wäre und modernisiert werden müsste. Es wird behauptet, die meisten Leute würden kein Obst und kein Gemüse mehr anbauen wollen, weil es ja genügend preiswertes Obst und Gemüse im Supermarkt zu kaufen gibt, was sich jeder leisten könne. Die Leute hätten gar keine Zeit mehr, wird weiter argumentiert, Beete zu bewirtschaften, und die ganzen Regeln wären sowieso viel zu überspannt. Warum kann man nur eine 24 m² große Laube haben und warum ist ein Pool verboten und warum kann man nicht alle Bäume pflanzen, die man gern möchte? 
Stellen wir uns einmal vor, dass die Mitglieder eines Anglervereines meinen, dass es nicht mehr zeitgemäß wäre, zu angeln. Schließlich kann man Fisch in Hülle und Fülle im Handel kaufen. Na, und die viele Zeit, die beim Angeln benötigt wird oder die lästigen Arbeitseinsätze am Pachtgewässer, dafür hätte auch keiner heutzutage noch Zeit und die strengen Regeln, die beim Angeln gelten, könnten ruhig mal gelockert werden. Warum die staatliche Prüfung zum Erwerb eines Fischereischeins absolvieren und vorher einen zeitaufwendigen und kostenintensiven Schulungskurs besuchen oder Schonzeiten, Mindestmaße und Fangbegrenzungen bei bestimmten Fischarten einhalten – da kommt doch keiner mehr in den Anglerverein?! Jedes Mitglied eines Anglervereines, welches seinen Verein mit derartigen Argumenten konfrontieren würde, bekommt eine klare Antwort: „Dann tritt doch aus dem Verein aus, dich zwingt keiner, bei uns mitzumachen. Du hast von Anfang an gewusst, was in unserer Satzung steht und welche Ziele wir haben!“ 
Wir Kleingärtner hingegen lassen uns allzu oft auf Diskussionen mit Mitgliedern ein, welche aus einem Kleingarten einen Wochenend- und Erholungsgarten machen wollen.   …

 

13.01.2017

Regenwürmer

Ein lebendiger, gesunder Boden ist die Grundlage aller Landökosysteme. Rund ein Drittel der Landfläche ist landwirtschaftlich genutzter Boden, von dessen weltweit bedrohter Fruchtbarkeit die Menschheit lebt. Die natürliche Bodenfruchtbarkeit wird vom Mikrokosmos des Bodenlebens geschaffen, welchem mehr Arten angehören als auf der Erdoberfläche leben.

In den meisten heutigen Landbausystemen ist zu wenig der Wurm drin: denn zu viel und zu schwerer Maschineneinsatz, zu wenig Pflanzenrückstände als Regenwurmfutter und zu viele schädigende Stoffe schädigen unsere Bodengestalter. Eine Folge ist die verminderte Wasseraufnahme der Böden mangels Wurmröhren. Zunehmende Überschwemmungen auch nach normalem Starkregen, wobei die Gewässer, braun von abgeschwemmtem Boden, schlammig über ihre Ufer treten, sind deutliche Anzeichen dafür.

Im „Regenwurm-Manifest“ erfahren Sie, warum das würmische Leben für die Böden und für uns so wichtig ist und welche Folgen eine Wurmarmut für die Landwirtschaft und den Wasserhaushalt hat.

Quelle: WWF

 

 



 

 

 

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