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 Freie Gärten

 

Nächste Termine: 

-13.10.2020,
18:00 - 19:00 Uhr Sprechstunde des Vorstandes

-24.10., 09:00 Uhr Arbeitseinsatz
(bitte rechtzeitig anmelden)

-24.10.2020
10:00 - 12:00 Uhr Ablesen der Stromzähler

-31.10.2020    10:00 - 12:00 Uhr Ablesen der Stromzähler

Kontakt:

vorstand@kleingartenverein-sternplatz.de

Tel.: 01577 5952642 (bitte auf Anrufbeantworter sprechen)

- Für Bestellungen im Vereinsheim wählt bitte die 
     0176 56835421

zuletzt aktualisiert:

06.10.2020

06.10.2020

LSK - Schaukasten Oktober 2020

Pflanzzeit für Obst- und Ziergehölze  
Nun haben wir den klassischen Pflanzmonat Oktober. Obwohl in fast jedem Monat gepflanzt werden kann, ist für die meisten Obst- und Ziergehölze jetzt die beste Zeit. Der Boden (Pflanzgrube) wird gut vorbereitet und mit Kompost verbessert. Die Pflanzgrube soll ausreichend groß sein.
Jetzt können die Obstbäume noch geschnitten werden, damit beim Kernobst der Wuchs gebremst wird. Beim Steinobst wird Mitte des Monats der Schnitt beendet. Im Oktober beginnen der Blattfall und die Vegetationsruhe. Die Stämme werden gegen die Erwärmung mit weißem Baumanstrich gegen Frostschäden geschützt.
Gegen die Frostspanner in den Obstbäumen können Sie nun mit einem „Raupen- und Ameisenleimring" vorgehen. Dieser muss dicht an der Baumrinde anliegen. Wenn die Rinde rissig ist, dann kratzen Sie die Baumrinde an-jener Stelle glatt, an der der Leimring angebracht werden soll. Auch der Baumpfahl sollte mit einem solchen Leimring versehen werden.
Die Kompostpflege ist eine wichtige Angelegenheit im Garten. Er ist der beste und billigste Dünger für unseren Garten. Ende Oktober kann der Kompost noch einmal umgesetzt werden, um eine gute Rotte zu erzielen. Später könnte durch Frost und Schneefall diese wichtige Arbeit schwerer fallen.
Grünkohl wird erst nach der ersten Frostperiode geerntet, damit hat er mehr Geschmack. Er verträgt auch stärkere Fröste. Anders ist es mit Kohlrabi. Diese sind vor den ersten harten Frösten zu ernten. Man entfernt das große Laub und lässt nur die jungen Herzblätter an der Frucht. Der Wurzelstrunk wird entfernt.
Bei Apfel- und Birnen-Wintersorten darf man nicht zu zeitig ernten. Das Obst muss am Baum ausreifen. Der Erntetermin hängt von der Lage des Gartens und dem Witterungsverlauf ab. Die Herbstsorten sind noch vor dem Frosteintritt zu ernten. Bei Minusgraden dürfen die Früchte nicht berührt werden.
Fallobst von Pflaumen, Birnen oder Äpfeln sollten Sie regelmäßig entfernen. Faulendes Obst bietet einer Vielzahl von Pilzen und anderen Schädlingen einen idealen Nährboden. Viele Früchte sind, selbst wenn sie abgefallen sind, durchaus essbar.
Frisch vom Baum gefallene Äpfel sind noch knackig und zu verwerten, und aus den Pflaumen kann man Mus kochen. Achten Sie beim Aufsammeln auf Wespen, die an den Früchten knabbern. Von Schädlingen befallene Früchte gehören in die Biotonne und nicht auf den Komposthaufen.
Obst wird oft in der Gartenlaube gelagert. Winterobst sollte nur einlagig gelagert werden, damit krankes Obst ausgelesen werden kann. HaltenSie Abdeckmaterial für kalte Tage und Nächte bereit. Wer Obst im Keller einlagert, sollte unbedingt beachten, dass keine Kartoffeln mit eingelagert werden.
Haben Sie Fragen oder Probleme, dann wenden Sie sich bitte auch an Ihren ausgebildeten Gartenfachberater im Verein. Er hilft Ihnen sicher gerne weiter.
 

Erik Behrens, Gartenfachberater, Zertifizierter Pflanzendoktor
Gartenfreund Oktober 2020

 

06.10.2020

Versicherung für den Kleingarten ist eine unbedingte Notwendigkeit

Crimmitschau, Falkenstein, Leipzig - aus diesen drei sächsischen Städten stammen nur einige der aktuellen Meldungen über Brandstiftungen an Gartenlauben, die in dieser Gartensaison zu beklagen sind. Meist können die betroffenen Pächter nichts dafür, aber zumeist handelt es sich fast immer um einen Totalschaden sowohl an der Baulichkeit selbst als auch an der Inneneinrichtung. Spätestens dann gilt nach dem ersten großen Schreck der nächstliegende Gedanke der Versicherung - wenn man denn eine hat!
Ist der Gartenfreund nicht versichert und die Gartenlaube abgebrannt, bleibt der Gartenfreund immer noch Eigentümer des Brandschuttes. Die Aufwendungen für die Entsorgung des Brandschuttes als Sondermüll sind sehr kostenintensiv: Sie reichen von 1000 bis zu 20.000 Euro und übersteigen somit zumeist die finanziellen Möglichkeiten der Pächter. Ein trauriger Fall aus Reichenbach im Vogtland belegt dieses Dilemma: Ein gezielter Brandanschlag auf die Laube eines Pächters am Weihnachtsabend 2019 verfehlte sein Ziel und traf dafür zufällig die Gartenlaube einer alleinstehenden älteren Dame. Der Verursacher war mittellos, und die ältere Gartenpächterin war nicht versichert. Sie musste ihre letzten Ersparnisse für die Beräumung des Brandschuttes ausgeben, aber für den Wiederaufbau war kein Geld mehr da. Schweren Herzens musste sie ihren Kleingarten aufgeben, und der Verein hat jetzt eine leer stehende Parzelle, die sich ohne vorhandene Gartenlaube nur schwer neu verpachten lässt.
Noch schlimmer für den Verein ist es, wenn sich der Pächter nicht mehr zuständig fühlt und auch nicht pfändbar ist. Der Prozess zur Durchsetzung der Beräumung kann sich zeitlich hinziehen, und wenn er dann schließlich doch noch gewonnen wird, kann man die Beräumung aufgrund des Selbstbehaltes des ehemaligen Pächters nicht durchsetzen. Es ist den direkten Nachbarn jedoch kaum zuzumuten, ihre Freizeit neben einer Brandruine zu verbringen. Die Geruchsbelästigung ist sehr unangenehm, und schnell sind die Nachbarn unzufrieden und drohen mit der Aufgabe ihres Gartens.
Dieser Umstand sollte eine Motivation für die Vorstände der Vereine sein, bereits bei Abschluss eines (neuen) Unterpachtvertrages auf die Notwendigkeit einer Versicherung der Gartenlaube hinzuweisen!
Es gibt jedoch nicht nur Feuerschäden in den Kleingärten, in jüngerer Vergangenheit nehmen auch die Extremwetterereignisse zu. Der Trockenheit und Hitze folgen oft starke Gewitter mit Sturm und Starkregen. Auch diese Witterungsunbilden können zu enormen Schäden an der Laube führen.
Die abgeschlossene Versicherung sollte die Entsorgung der Reste der Gartenlaube und den Wiederaufbau ermöglichen. Hierbei sollte man seine Versicherungsprämie nicht zu knapp bemessen, da beispielsweise Brandschutt als Sondermüll eingestuft und nicht überall angenommen wird. Auch die Preise für Baumaterial und Fertigteillauben sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. In vielen Kleingärtnervereinen ist eine Anfahrt an die Parzelle mit Lieferfahrzeugen nicht möglich, und das Material für einen Neubau muss vielerorts aufwendig mit der Hand bzw. Schubkarre oder Handwagen transportiert werden. Deshalb sollte bei Abschluss der Laubenversicherung realistisch der Wert der Gartenlaube eingeschätzt werden. Von Verträgen mit Zeitwert sollte der Gartenfreund immer die Hände lassen, denn viele Gartenlauben aus den 1970er- und 1980er-Jahren werden bei der Ermittlung des Zeitwertes noch mit bis zu 2000 Euro bewertet - für diesen relativ geringen Betrag lässt sich heutzutage kein neues und heutigen Ansprüchen genügendes Gartenhäuschen errichten. Eine Lösung sind preisgünstige Gruppenversicherungen, die direkt auf das Kleingartenwesen zugeschnitten sind und die auch über den Landesverband Sachsen der Kleingärtner angeboten werden.       

Tommy Brumm, LSK-Präsident   

 

06.10.2020

24.08.2020

Kein Grund zur Panik

Hornissen und Wespen sind friedlicher als allgemein gedacht.
Der NABU gibt
hier Tipps für den richtigen Umgang mit Hornissen, Wespen und Co.

 

01.03.2020

Kleine Gärten - großes Potenzial!

Kleine Gärten - großes Potential!

Diese Broschüre zeigt auf, welch großes Potenzial in den kleinen Gärten steckt. Sie fasst zusammen, welche Möglichkeiten sich in einer Gartengemeinschaft bieten, verschiedene Projekte umzusetzen und damit nicht nur der Gartengemeinschaft, sondern auch der Gesellschaft und der Natur etwas Gutes zu tun. Sie benennt aber auch Herausforderungen, die bewältigt werden müssen.

 

21.02.2020

Mischkultur und Fruchtfolge: Weckruf für den Boden
Abwechslung im Beet hält Pflanzen gesund und stark

Wenn Pflanzen nicht richtig wachsen wollen, die Blüte ausbleibt, die Ernte mager ausfällt und sich Krankheiten und Schädlinge breitmachen, liegt es häufig an einem müden Boden. Um diesem Phänomen vorzubeugen, setzt der findige Gärtner auf uralte Methoden: Mischkultur und Fruchtfolge.

Auf der Homepage des NABU könnt ihr über die Jahrtausende alte und erprobte Technik nachlesen.

 

05.12.2019

Die Gartenakademie des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie wendet sich mit einem vielfältigen Informations- und Weiterbildungsangebot an Freizeitgärtner und Gartenfachberater. Die Broschüre bietet einen Überblick über alle Angebote der Gartenakademie und nennt Adressen sowie Ansprechpartner für Spezialfragen in ganz Sachsen. 

Die Broschüre könnt ihr hier lesen oder hier herunterladen.

Nicht nur eine Teilnahme an den Fortbildungsangeboten ist interessant - Pillnitz mit seinem Schloss, der Elbe und den Weinbergen ist immer eine Reise wert!

 

07.12.2019

Pflanzenschutzhinweise

In regelmäßigen Abständen erscheint auf der Homepage der Sächsischen Gartenakademie während der Hauptvegetationszeit von März bis September aktuelle Hinweise zum Auftreten von Krankheiten und Schädlingen an Gartenpflanzen.

 

27.11.2019

Im Takt der zehn Jahreszeiten

Gärtnern nach den phänologischen Jahreszeiten

In der Verbandszeitschrift für das Kleingartenwesen -Gartenfreund- wird in der Dezember-Ausgabe ausführlich über dieses Thema berichtet.

Den Artikel könnt ihr hier lesen.

Besser ist es natürlich, wenn ihr die Zeitschrift für nur 12 Euro im Jahr abonniert. Eine kurze Information an den Vorstand reicht aus und ihr habt die wirklich interessante Zeitschrift jeden Monat im Briefkasten.

 

06.06.2019

Was ist kleingärtnerische Nutzung?

(Der Gartenfreund Juni 2019)

 

27.03.2019

Gärtnern in Zeiten des Klimawandels

Welche Kapriolen hält der kommende Sommer wohl für uns bereit? Wird er wieder heiß und trocken wie im letzten Jahr? Oder fällt er vielleicht buchstäblich ins Wasser? Auch in unseren Gärten ist der Klimawandel spürbar. Aber wir können unsere Gärten den neuen Klimabedingungen anpassen.

Der NABU gibt Tipps zu Gärtnern in Zeiten des Klimawandels.

 

21.07.2018

Ich muss (will) meinen Garten aufgeben - was ist zu tun? 

Muss man die Gartennutzung aufgeben, entstehen viele Fragen. Das BKleingG enthält keine Regelungen bei eigener Kündigung, denn diese richtet sich nach den Vereinbarungen im Unterpachtvertrag oder nach den allgemeinen Regelungen des BGB. 

Worauf kommt es bei der eigenen Kündigung an? 

Man muss sich den Unterpachtvertrag genau ansehen, denn es gilt die vereinbarte Kündigungsfrist oder, falls nichts vereinbart ist, § 584 BGB, wonach die Kündigung nur zum Schluss des Pachtjahres mit einer 6Monatsfrist möglich ist. Der neue Unterpachtvertrag fordert, dem Vorstand die Kündigung bis 3. Werktag Juli zum 30.11. d.J. zuzustellen. § 7 BKleingG fordert die Schriftform der Kündigung und deren rechtzeitige (und nachweisbare) Zustellung. 

Empfehlenswert ist, die Kündigungsabsicht vorausschauend mit dem Vorstand zu beraten, insbesondere wegen des weiteren Umgangs mit dem Garten (Weitervergabe möglich oder nicht; Rückgabezustand des Gartens; noch zu tätigende Aufwendungen). 

Man beachte, dass der Garten auch auf die Rückgabe vorbereitet werden muss (Entfernen alter, abgängiger sowie nicht zulässiger Gehölze; ggf. Instandhaltungsarbeiten an der Laube wegen günstigerer Bewertung; nichts ansammeln, was zu entsorgen ist usw.). 

Bei Eigenkündigung entsteht kein Anspruch auf eine Entschädigung. Als Pächter ist man Eigentümer von Bebauung und Bepflanzung und hat ein Wegnahmerecht von sechs Monaten (§§ 581 Abs. 2; 539 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 4 Abs. 1 BKleingG), das in eine Wegnahmepflicht übergeht, wenn sich kein Pachtnachfolger findet, der das Eigentum übernimmt. 

Bei Abgabe des Gartens ist eine Wertermittlung verbindlich, die nicht nur eine Feststellung über einen realen Verkaufspreis an einen Pachtnachfolger beinhaltet, sondern hauptsächlich einer Zustandskontrolle bezüglich der kleingärtnerischen Nutzung und Nutzbarkeit der Parzelle dient. Nicht bewertet werden Anlagen und Anpflanzungen, die den Vorgaben einer kleingärtnerischen Nutzung nach BKleingG und Kleingartenordnung widersprechen. 

Wichtig:  

Die Neuvergabe des Gartens ist ausschließlich Sache des Vorstandes. Hat man einen Nachfolger, entscheidet nur der Vorstand, ob und ggf. mit welchen Auflagen er einen Unterpachtvertrag bekommt. Jeder Gartenfreund ist gut beraten, bei Gartenabgabe diesen Anregungen zu folgen.

 

Dr. Rudolf Trepte

 

28.02.2018

Nachgefragt: Muss ich Pflichtstunden leisten

Dr. Rudolf Trepte veröffentlichte im Gartenfreund der Verbandszeitschrift für das Kleingartenwesen diesen Artikel.

 

Aus der Zeitschrift des LSK Gartenfreund Nr. 10/Oktober 2017

Aus der Zeitschrift des LSK Gartenfreund "Sachsen aktuell" - Ausgabe Februar 2017

Unterschiede zwischen Klein- und Erholungsgärten

Acht Gartenfreunde vom Verband der Gartenfreunde Riesa und vom Territorialverband „Sächsische Schweiz“ der Gartenfreunde trafen sich am 23. November 2016 in Riesa, um darüber zu diskutieren, was unsere Kleingärten von Wochenend- und Erholungsgrundstücken unterscheidet. Die anwesenden Gartenfreunde aus Riesaer Vereinen kämpfen vor allem damit, dass immer wieder einzelne Pächter den Vorständen das Leben schwer machen, weil sie den Pachtgegenstand nicht vertragsgemäß nutzen wollen – sprich: die Gartenfreunde wollen kein Obst und Gemüse anbauen und wollen die Gärten auch ansonsten eher als Wochenend- und Erholungsgrundstück nutzen. 
Ja, es gibt immer wieder Kleingärtner, welche gegen das Bundeskleingartengesetz wettern, dass dieses nicht mehr zeitgemäß wäre und modernisiert werden müsste. Es wird behauptet, die meisten Leute würden kein Obst und kein Gemüse mehr anbauen wollen, weil es ja genügend preiswertes Obst und Gemüse im Supermarkt zu kaufen gibt, was sich jeder leisten könne. Die Leute hätten gar keine Zeit mehr, wird weiter argumentiert, Beete zu bewirtschaften, und die ganzen Regeln wären sowieso viel zu überspannt. Warum kann man nur eine 24 m² große Laube haben und warum ist ein Pool verboten und warum kann man nicht alle Bäume pflanzen, die man gern möchte? 
Stellen wir uns einmal vor, dass die Mitglieder eines Anglervereines meinen, dass es nicht mehr zeitgemäß wäre, zu angeln. Schließlich kann man Fisch in Hülle und Fülle im Handel kaufen. Na, und die viele Zeit, die beim Angeln benötigt wird oder die lästigen Arbeitseinsätze am Pachtgewässer, dafür hätte auch keiner heutzutage noch Zeit und die strengen Regeln, die beim Angeln gelten, könnten ruhig mal gelockert werden. Warum die staatliche Prüfung zum Erwerb eines Fischereischeins absolvieren und vorher einen zeitaufwendigen und kostenintensiven Schulungskurs besuchen oder Schonzeiten, Mindestmaße und Fangbegrenzungen bei bestimmten Fischarten einhalten – da kommt doch keiner mehr in den Anglerverein?! Jedes Mitglied eines Anglervereines, welches seinen Verein mit derartigen Argumenten konfrontieren würde, bekommt eine klare Antwort: „Dann tritt doch aus dem Verein aus, dich zwingt keiner, bei uns mitzumachen. Du hast von Anfang an gewusst, was in unserer Satzung steht und welche Ziele wir haben!“ 
Wir Kleingärtner hingegen lassen uns allzu oft auf Diskussionen mit Mitgliedern ein, welche aus einem Kleingarten einen Wochenend- und Erholungsgarten machen wollen.   …

 

13.01.2017

Regenwürmer

Ein lebendiger, gesunder Boden ist die Grundlage aller Landökosysteme. Rund ein Drittel der Landfläche ist landwirtschaftlich genutzter Boden, von dessen weltweit bedrohter Fruchtbarkeit die Menschheit lebt. Die natürliche Bodenfruchtbarkeit wird vom Mikrokosmos des Bodenlebens geschaffen, welchem mehr Arten angehören als auf der Erdoberfläche leben.

In den meisten heutigen Landbausystemen ist zu wenig der Wurm drin: denn zu viel und zu schwerer Maschineneinsatz, zu wenig Pflanzenrückstände als Regenwurmfutter und zu viele schädigende Stoffe schädigen unsere Bodengestalter. Eine Folge ist die verminderte Wasseraufnahme der Böden mangels Wurmröhren. Zunehmende Überschwemmungen auch nach normalem Starkregen, wobei die Gewässer, braun von abgeschwemmtem Boden, schlammig über ihre Ufer treten, sind deutliche Anzeichen dafür.

Im „Regenwurm-Manifest“ erfahren Sie, warum das würmische Leben für die Böden und für uns so wichtig ist und welche Folgen eine Wurmarmut für die Landwirtschaft und den Wasserhaushalt hat.

Quelle: WWF

 

 



 

 

 

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