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Warum ist die kleingärtnerische Nutzung so bedeutsam?

Freie Gärten

Sommerfest 2020

 

Nächste Termine: 

Der Vorstand ist der Meinung, unsere Mitglieder-versammlung auf unbestimmte Zeit zu verschieben!

- bis 05.04.2020
Einbau der Wasseruhren

- ab 09.04.2020 Aufdrehen des Wassers

- bitte beachtet, dass zur Zeit auch keine Sprechstunden des Vorstandes stattfinden. Bei Fragen ruft oder sprecht uns an oder schickt eine E-Mail.

Kontakt:

vorstand@kleingartenverein-sternplatz.de

Tel.: 01577 5952642 (bitte auf Anrufbeantworter sprechen)

- Für Bestellungen im Vereinsheim wählt bitte die 
     0176 56835421

zuletzt aktualisiert:

28.03.2020

01.03.2020

LSK - Schaukasten März 2020 

Auf die Plätze, fertig ... Frühjahr!

Im Frühjahr locken uns die ersten warmen Sonnenstrahlen in den Garten. Bevor man ihn wieder entspannt genießen kann, steht aber der Frühjahrsputz an. So machen Sie Gartenmöbel, Terrassen und Co. fit für die neue Saison. Aber auch viele andere Arbeiten stehen an. Dürre Zweige und Stauden werden abgeschnitten, Laubreste und noch verbliebene Fruchtmumien entfernt. Vor allem der Rasen muss von Laub gesäubert werden, da sonst die Gräser faulen.
Prüfen Sie den pH-Wert des Gartenbodens. Entnehmen Sie an einigen Stellen im Garten Erdproben, vermischen Sie diese gut. Dann wiegen Sie 50 g davon ab, vermengen diese mit 125 ml demineralisiertem Wasser oder sehr weichem Leitungswasser. Tauchen Sie Indikatorpapier in den Erdbrei, nach wenigen Sekunden zeigt die Farbskala den pH-Wert an. Für Gemüse ist ein pH-Wert von 6 bis 7,5 optimal.
Erdbeerbeete brauchen Pflege. Wer im Sommer viele leckere und gesunde Erdbeeren ernten möchte, sollte jetzt schon etwas dafür tun. Zuerst hilft der Griff zur Schere. Schneiden Sie alte Erdbeerblätter vorsichtig ab, damit sich das frische Grün nicht mit Krankheiten infiziert. Dann wird die Erde zwischen den Reihen oberflächlich gelockert und Unkraut gejätet. Mulchen Sie erst zur Blütezeit den Boden mit Stroh, die Pflanzen könnten sonst leicht faulen.
Start fürs Gemüse: Im Gemüsegarten fängt die Saison an. Im Folientunnel oder unter Vlies werden einige Arten schon direkt in den Boden gesät, Z.B. Möhren, Zwiebeln, Mangold, Melde und Chicore. Die Abdeckung schützt die Sämlinge vor Spätfrösten. Winterharte Kräuter kann man bei frostfreiem Boden jetzt pflanzen, z.B. Liebstöckel, Zitronenmelisse oder Rhabarber.
Austriebsspritzung: Viele Pilzsporen überwintern an unseren Gehölzen und werden infolge der wärmeren Temperaturen aktiv. Zum Schutz der Pflanzungen sollte eine Austriebspritzung durchgeführt werden. Es ist die einzige Möglichkeit zum Schutz unserer Gehölze. Sie verhindern Kümmerwuchs und führen zur Ausbildung von gesunden Früchten. Es sollten systemische Mittel zur Anwendung gelangen. Bitte beachten Sie die Gebrauchsanweisung. Nicht die Menge ist entscheidend, sondern die richtige zeitgerechte Anwendung. Wenn sich feine zarte Blättchen („Mäuseohren') langsam aus den Knospen schieben, ist dafür der richtige Zeitpunkt.
Frühjahrspflege für Rosen: Schneiden Sie erfrorene Rosentriebe bis ins frische Grün ab und entfernen Sie abgestorbene Zweige ganz. Düngen Sie die Rosen vor dem Austrieb mit Kompost, damit die neu gebildeten Wurzeln gleich Nahrung bekommen. Nehmen Sie keinen frischen Mist, den vertragen Rosen nicht! Düngen Sie im Juni erneut mit einem organischen Volldünger.
Sommerblumen aussäen: Den Pflanzen-Nachwuchs für den Garten und die Terrasse können Sie selbst auf der Fensterbank heranziehen. Fleißige Lieschen, Zwergmargeriten, Studentenblumen und Männertreu lassen sich einfacher aussäen als Eis- und Knollenbegonien, deren Saatgut staubfein ist. Auch Kletterkünstler wie Schwarzäugige Susanne und Prunkwinde müssen früh ausgesät werden. Die Kapuzinerkresse kann dagegen noch ein paar Wochen warten - sonst werden ihre Triebe bis zum Auspflanzen zu lang und dünn. Drücken Sie die Erde im Aussaatkasten mit einem Holzstück an und glätten diese, sodass sich die Fläche von der Mitte zu den Kistenrändern etwas neigt.

Erik Behrens, Gartenfachberater, Zertifizierter Pflanzendoktor
Gartenfreund März 2020

 

01.03.2020

Zuckerlösung und Nistkästen für Ihre Majestät

Im Frühjahr Hummelköniginnen beim Start in die Saison helfen

Anders als bei der Honigbiene, wo immer auch einige Arbeiterinnen den Winter überleben, sterben bei den Hummeln außer der bereits begatteten Jungkönigin alle anderen Tiere im Herbst ab. Im zeitigen Frühjahr gehen die Königinnen auf die Suche nach einem Nistplatz, an dem sie ein neues Hummelvolk gründen können. Dazu werden Totholzhaufen, Steinspalten und Mäuselöcher gründlich inspiziert, manchmal auch Vogelnester oder gar Hausisolierungen.
Dabei zehren die Jungköniginnen zunächst noch von Nahrungsvorräten aus dem Vorjahr, den sie in ihrem Honigmagen eingelagert haben. Bald aber sind die Vorräte aufgebraucht und dann ist es wichtig, dass rechtzeitig und in ausreichendem Maß nektarspendende Blüten 
zur Verfügung stehen. Zur Entwicklung der Eierstöcke fressen die Königinnen außerdem auch Blütenpollen. ...
Auf der Homepage des NABU könnt ihr mehr erfahren.

 

01.03.2020

Kleine Gärten - großes Potenzial!

Kleine Gärten - großes Potential!

Diese Broschüre zeigt auf, welch großes Potenzial in den kleinen Gärten steckt. Sie fasst zusammen, welche Möglichkeiten sich in einer Gartengemeinschaft bieten, verschiedene Projekte umzusetzen und damit nicht nur der Gartengemeinschaft, sondern auch der Gesellschaft und der Natur etwas Gutes zu tun. Sie benennt aber auch Herausforderungen, die bewältigt werden müssen.

 

21.02.2020

Mischkultur und Fruchtfolge: Weckruf für den Boden
Abwechslung im Beet hält Pflanzen gesund und stark

Wenn Pflanzen nicht richtig wachsen wollen, die Blüte ausbleibt, die Ernte mager ausfällt und sich Krankheiten und Schädlinge breitmachen, liegt es häufig an einem müden Boden. Um diesem Phänomen vorzubeugen, setzt der findige Gärtner auf uralte Methoden: Mischkultur und Fruchtfolge.

Auf der Homepage des NABU könnt ihr über die Jahrtausende alte und erprobte Technik nachlesen.

 

05.12.2019

Die Gartenakademie des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie wendet sich mit einem vielfältigen Informations- und Weiterbildungsangebot an Freizeitgärtner und Gartenfachberater. Die Broschüre bietet einen Überblick über alle Angebote der Gartenakademie und nennt Adressen sowie Ansprechpartner für Spezialfragen in ganz Sachsen. 

Die Broschüre könnt ihr hier lesen oder hier herunterladen.

Nicht nur eine Teilnahme an den Fortbildungsangeboten ist interessant - Pillnitz mit seinem Schloss, der Elbe und den Weinbergen ist immer eine Reise wert!

 

07.12.2019

Pflanzenschutzhinweise

In regelmäßigen Abständen erscheint auf der Homepage der Sächsischen Gartenakademie während der Hauptvegetationszeit von März bis September aktuelle Hinweise zum Auftreten von Krankheiten und Schädlingen an Gartenpflanzen.

 

27.11.2019

Im Takt der zehn Jahreszeiten

Gärtnern nach den phänologischen Jahreszeiten

In der Verbandszeitschrift für das Kleingartenwesen -Gartenfreund- wird in der Dezember-Ausgabe ausführlich über dieses Thema berichtet.

Den Artikel könnt ihr hier lesen.

Besser ist es natürlich, wenn ihr die Zeitschrift für nur 12 Euro im Jahr abonniert. Eine kurze Information an den Vorstand reicht aus und ihr habt die wirklich interessante Zeitschrift jeden Monat im Briefkasten.

 

06.06.2019

Was ist kleingärtnerische Nutzung?

(Der Gartenfreund Juni 2019)

 

27.03.2019

Gärtnern in Zeiten des Klimawandels

Welche Kapriolen hält der kommende Sommer wohl für uns bereit? Wird er wieder heiß und trocken wie im letzten Jahr? Oder fällt er vielleicht buchstäblich ins Wasser? Auch in unseren Gärten ist der Klimawandel spürbar. Aber wir können unsere Gärten den neuen Klimabedingungen anpassen.

Der NABU gibt Tipps zu Gärtnern in Zeiten des Klimawandels.

 

21.07.2018

Ich muss (will) meinen Garten aufgeben - was ist zu tun? 

Muss man die Gartennutzung aufgeben, entstehen viele Fragen. Das BKleingG enthält keine Regelungen bei eigener Kündigung, denn diese richtet sich nach den Vereinbarungen im Unterpachtvertrag oder nach den allgemeinen Regelungen des BGB. 

Worauf kommt es bei der eigenen Kündigung an? 

Man muss sich den Unterpachtvertrag genau ansehen, denn es gilt die vereinbarte Kündigungsfrist oder, falls nichts vereinbart ist, § 584 BGB, wonach die Kündigung nur zum Schluss des Pachtjahres mit einer 6Monatsfrist möglich ist. Der neue Unterpachtvertrag fordert, dem Vorstand die Kündigung bis 3. Werktag Juli zum 30.11. d.J. zuzustellen. § 7 BKleingG fordert die Schriftform der Kündigung und deren rechtzeitige (und nachweisbare) Zustellung. 

Empfehlenswert ist, die Kündigungsabsicht vorausschauend mit dem Vorstand zu beraten, insbesondere wegen des weiteren Umgangs mit dem Garten (Weitervergabe möglich oder nicht; Rückgabezustand des Gartens; noch zu tätigende Aufwendungen). 

Man beachte, dass der Garten auch auf die Rückgabe vorbereitet werden muss (Entfernen alter, abgängiger sowie nicht zulässiger Gehölze; ggf. Instandhaltungsarbeiten an der Laube wegen günstigerer Bewertung; nichts ansammeln, was zu entsorgen ist usw.). 

Bei Eigenkündigung entsteht kein Anspruch auf eine Entschädigung. Als Pächter ist man Eigentümer von Bebauung und Bepflanzung und hat ein Wegnahmerecht von sechs Monaten (§§ 581 Abs. 2; 539 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 4 Abs. 1 BKleingG), das in eine Wegnahmepflicht übergeht, wenn sich kein Pachtnachfolger findet, der das Eigentum übernimmt. 

Bei Abgabe des Gartens ist eine Wertermittlung verbindlich, die nicht nur eine Feststellung über einen realen Verkaufspreis an einen Pachtnachfolger beinhaltet, sondern hauptsächlich einer Zustandskontrolle bezüglich der kleingärtnerischen Nutzung und Nutzbarkeit der Parzelle dient. Nicht bewertet werden Anlagen und Anpflanzungen, die den Vorgaben einer kleingärtnerischen Nutzung nach BKleingG und Kleingartenordnung widersprechen. 

Wichtig:  

Die Neuvergabe des Gartens ist ausschließlich Sache des Vorstandes. Hat man einen Nachfolger, entscheidet nur der Vorstand, ob und ggf. mit welchen Auflagen er einen Unterpachtvertrag bekommt. Jeder Gartenfreund ist gut beraten, bei Gartenabgabe diesen Anregungen zu folgen.

 

Dr. Rudolf Trepte

 

28.02.2018

Nachgefragt: Muss ich Pflichtstunden leisten

Dr. Rudolf Trepte veröffentlichte im Gartenfreund der Verbandszeitschrift für das Kleingartenwesen diesen Artikel.

 

Aus der Zeitschrift des LSK Gartenfreund Nr. 10/Oktober 2017

Aus der Zeitschrift des LSK Gartenfreund "Sachsen aktuell" - Ausgabe Februar 2017

Unterschiede zwischen Klein- und Erholungsgärten

Acht Gartenfreunde vom Verband der Gartenfreunde Riesa und vom Territorialverband „Sächsische Schweiz“ der Gartenfreunde trafen sich am 23. November 2016 in Riesa, um darüber zu diskutieren, was unsere Kleingärten von Wochenend- und Erholungsgrundstücken unterscheidet. Die anwesenden Gartenfreunde aus Riesaer Vereinen kämpfen vor allem damit, dass immer wieder einzelne Pächter den Vorständen das Leben schwer machen, weil sie den Pachtgegenstand nicht vertragsgemäß nutzen wollen – sprich: die Gartenfreunde wollen kein Obst und Gemüse anbauen und wollen die Gärten auch ansonsten eher als Wochenend- und Erholungsgrundstück nutzen. 
Ja, es gibt immer wieder Kleingärtner, welche gegen das Bundeskleingartengesetz wettern, dass dieses nicht mehr zeitgemäß wäre und modernisiert werden müsste. Es wird behauptet, die meisten Leute würden kein Obst und kein Gemüse mehr anbauen wollen, weil es ja genügend preiswertes Obst und Gemüse im Supermarkt zu kaufen gibt, was sich jeder leisten könne. Die Leute hätten gar keine Zeit mehr, wird weiter argumentiert, Beete zu bewirtschaften, und die ganzen Regeln wären sowieso viel zu überspannt. Warum kann man nur eine 24 m² große Laube haben und warum ist ein Pool verboten und warum kann man nicht alle Bäume pflanzen, die man gern möchte? 
Stellen wir uns einmal vor, dass die Mitglieder eines Anglervereines meinen, dass es nicht mehr zeitgemäß wäre, zu angeln. Schließlich kann man Fisch in Hülle und Fülle im Handel kaufen. Na, und die viele Zeit, die beim Angeln benötigt wird oder die lästigen Arbeitseinsätze am Pachtgewässer, dafür hätte auch keiner heutzutage noch Zeit und die strengen Regeln, die beim Angeln gelten, könnten ruhig mal gelockert werden. Warum die staatliche Prüfung zum Erwerb eines Fischereischeins absolvieren und vorher einen zeitaufwendigen und kostenintensiven Schulungskurs besuchen oder Schonzeiten, Mindestmaße und Fangbegrenzungen bei bestimmten Fischarten einhalten – da kommt doch keiner mehr in den Anglerverein?! Jedes Mitglied eines Anglervereines, welches seinen Verein mit derartigen Argumenten konfrontieren würde, bekommt eine klare Antwort: „Dann tritt doch aus dem Verein aus, dich zwingt keiner, bei uns mitzumachen. Du hast von Anfang an gewusst, was in unserer Satzung steht und welche Ziele wir haben!“ 
Wir Kleingärtner hingegen lassen uns allzu oft auf Diskussionen mit Mitgliedern ein, welche aus einem Kleingarten einen Wochenend- und Erholungsgarten machen wollen.   …

 

13.01.2017

Regenwürmer

Ein lebendiger, gesunder Boden ist die Grundlage aller Landökosysteme. Rund ein Drittel der Landfläche ist landwirtschaftlich genutzter Boden, von dessen weltweit bedrohter Fruchtbarkeit die Menschheit lebt. Die natürliche Bodenfruchtbarkeit wird vom Mikrokosmos des Bodenlebens geschaffen, welchem mehr Arten angehören als auf der Erdoberfläche leben.

In den meisten heutigen Landbausystemen ist zu wenig der Wurm drin: denn zu viel und zu schwerer Maschineneinsatz, zu wenig Pflanzenrückstände als Regenwurmfutter und zu viele schädigende Stoffe schädigen unsere Bodengestalter. Eine Folge ist die verminderte Wasseraufnahme der Böden mangels Wurmröhren. Zunehmende Überschwemmungen auch nach normalem Starkregen, wobei die Gewässer, braun von abgeschwemmtem Boden, schlammig über ihre Ufer treten, sind deutliche Anzeichen dafür.

Im „Regenwurm-Manifest“ erfahren Sie, warum das würmische Leben für die Böden und für uns so wichtig ist und welche Folgen eine Wurmarmut für die Landwirtschaft und den Wasserhaushalt hat.

Quelle: WWF

 

 



 

 

 

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